Gespräche über Tabuthemen: Missbrauch  Ehescheidung  gleichgeschlechtliche Partnerschaft

3. Februar 2022
In loser Folge widmet sich diese Reihe verschiedenen Themen, die in der kath. Kirche tabuisiert sind oder es lange waren, denn: Es ändert sich etwas. Menschen finden den Mut, darüber zu sprechen, dass ihnen unter dem Dach der kath. Kirche sexuelle Gewalt angetan wurde

und werden in der Öffentlichkeit gehört. Immer weniger Menschen akzeptieren, dass sie aufgrund ihres Geschlechtes, ihrer Sexualität und Partnerschaft oder dem Scheitern ihrer Ehe in der Kirche benachteiligt werden. Beim Reformprozess „Synodaler Weg“ kommen diese Themen in einer nie zuvor erlebten Weise auf den Tisch.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?
– Gespräche über Tabuthemen –
Missbrauch – Ehescheidung – gleichgeschlechtliche Partnerschaft

In loser Folge widmet sich diese Reihe verschiedenen Themen, die in der kath. Kirche tabuisiert sind oder es lange waren, denn: Es ändert sich etwas. Menschen finden den Mut, darüber zu sprechen, dass ihnen unter dem Dach der kath. Kirche sexuelle Gewalt angetan wurde und werden in der Öffentlichkeit gehört. Immer weniger Menschen akzeptieren, dass sie aufgrund ihres Geschlechtes, ihrer Sexualität und Partnerschaft oder dem Scheitern ihrer Ehe in der Kirche benachteiligt werden. Beim Reformprozess „Synodaler Weg“ kommen diese Themen in einer nie zuvor erlebten Weise auf den Tisch.

Bitte melden Sie sich auf www.kefb.de oder telefonisch unter 02931-5297610 zu den Veranstaltungen dieser Reihe an. Die Teilnahme ist kostenlos. Wenige Tage vor dem Termin erhalten Sie den Zugangs-Link zum digitalen Raum in „BigBlueButton“. TechnischeVoraussetzungen: Internetfähiger PC, Laptop oder Smartphone

Hier können Sie den Flyer downloaden.

Die erste Veranstaltung findet am Dienstag, 22. Februar 2022, 19 Uhr statt.
Das Tabu des sexuellen Missbrauchs

Gespräch mit Frau Prof. Dr. Nicole Priesching und Dr. Christine Hartig, Universität Paderborn

Im Dezember wurden die Zwischenergebnisse der Studie „Missbrauch im Erzbistum Paderborn“veröffentlicht. Die beiden verantwortlichen Wissenschaftlerinnen beschrieben in einem Interview mit dem DOM (Nr. 48/21), dass es im Erzbistum Paderborn in den Jahren 1941-2002 ein „systemisches Beschweigen“ der Vorfälle gab. Viele Menschen sind buchstäblich sprachlos angesichts der Zahlen, der erschütternden Berichte von Betroffenen und der erschreckenden Befunde der bisher veröffentlichten Studien und Gutachten.
Mit dieser Veranstaltung möchte die KEFB einen Raum bieten, sich mit den Zwischenergebnissen der Studie auseinanderzusetzen und einen Beitrag zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Erzbistum Paderborn leisten.

Moderation: Astrid Fichtner-Wienhues, Dorothee Holzapfel (kefb)
Weitere Themen der Reihe: Gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Ehescheidung
Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.