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Orte des Glaubens – Die reiche Klosterlandschaft Westfalens gestern, heute und morgen

Der Arbeitskreis Bildung im Dekanat Hochsauerland-Mitte und die KEFB Arnsberg laden zu folgender Veranstaltung ein:

Die reiche Klosterlandschaft Westfalens ist bis heute an vielen Orten prägend und erlebbar. Sie zeugt von der über 1200-jährigen Geschichte und tiefen Verwurzelung des Christentums in Westfalen. Wird auch gern der Beginn der Christianisierung mit der historischen Person Karl des Großen verbunden, so sind es doch v.a. die Klöster gewesen, die zur inneren Vertiefung des neuen Glaubens bei den Menschen beitrugen. Dabei hat die Klosterlandschaft Westfalens eine sehr wechselvolle Geschichte erlebt. Neben Phasen des Aufblühens und mutiger Reformen kamen auch solche des Niedergangs. Reformation und Säkularisierung seien hier nur als Stichworte genannt. Doch mittlerweile erfreut sich die Klosterlandschaft Westfalens wieder großer Beliebtheit. Da werden längst aufgegebene Klosteranlagen aufwändig restauriert (Dalheim, Bredelar), schwingen sich gar auf zum Weltkulturerbe (Corvey), werden als geistige und spirituelle Kraftquellen neu belebt und entsprechend auch touristisch erfolgreich beworben.

Bei diesem Vortragsabend soll die wechselvolle Geschichte der westfälischen Klostertradition in den Blick genommen werden. Mit ausgesuchten Beispielen aus Westfalen soll dies anschaulich vertieft werden. Dieser Abend soll aber auch der Frage nachspüren, warum es anscheinend eine Sehnsucht des heutigen Menschen gibt nach solchen Orten. Referent des Abends ist Heinz-Georg Büker aus Erwitte.

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 26. Juni 2018, im Gemeinsamen Kirchenzentrum, Kastanienweg 6, Meschede. Beginn ist um 19.30 Uhr.