Regionale-Projekt auf dem Weg zu den Sternen

5. Dezember 2022
Eslohe
Konzept eines „Festivals der Verbundenheit“

Eslohe. In Südwestfalen soll ab 2024 jährlich das „COM.Festival“ stattfinden. Unter dem
Motto „digital vernetzt – menschlich verbunden“ will das Festival künstlerische, spirituelle
und wissenschaftliche Impulse geben. Vor rund 40 Teilnehmenden im DampfLandLeute
Museum in Eslohe stellten die Kuratoren Susanne Falk und Michael Gleich vom Netzwerk
Wege zum Leben. In Südwestfalen. dieses Konzept vor. Mit dem Projekt beteiligt sich das
Netzwerk, das auch schon den Spirituellen Sommer initiiert hat, an der Regionale2025 und
bewirbt nun um den zweiten und dritten Stern. „Verbundenheit als spirituelle Qualität steht im Zentrum“, erklärte Susanne Falk. Sie umfasse mehr als Gemeinschaft und Zugehörigkeit: „Es geht darum, auch in den hektischen Zeiten, die wir erleben, mit mir selbst verbunden zu sein, mit anderen Menschen, mit der Natur.“ Man könne diese Qualität beschreiben, ergänzte Kurator Michael Gleich, „aber am eindrücklichsten ist es, sie zu erleben.“

Die Teilnehmenden aus Kultur, Tourismus, Heimatarbeit, Kirche, und Wirtschaft gaben wichtige Anregungen Foto: Netzwerk Wege zum Leben

Konsequenterweise war auch die vierstündige Vorstellung des Konzepts als Erlebnisreise
konzipiert. Die Teilnehmenden u.a. aus Kultur, Tourismus, Heimatarbeit, Kirche, und
Wirtschaft schwärmten in die umgebende Natur aus, um Symbole für ein Ritual der
Verbundenheit zu sammeln. Der renommierte Architekt Christoph Hesse, Teilnehmer der
Dokumenta15 in diesem Jahr, begeisterte mit einer Aktion, bei der eine 15 Meter lange
Leinwand mit einer künstlerisch gestalteten Menschenkette gestaltet wurde. Die
Zukunftsforscherin und Autorin Prof. Dr. Anabel Ternès von Hattburg aus Berlin zeigte in
ihrem Beitrag auf, wie Verbundenheit sich auf verschiedenen Ebenen auswirken kann:
global, in Unternehmen, in Gemeinschaften. Die Veranstaltung bot dem Publikum reichlich Gelegenheiten, Feedback zum Konzept des COM.Festivals zu geben. Die wichtigsten Anregungen: Es soll möglichst divers angelegt sein, mit allen Altersgruppen, kulturellen Hintergründen und auch für Menschen mit Beeinträchtigungen. Kleine regionale Events könnten dem zentralen Festival vorausgehen, um für das außergewöhnliche Konzept zu werben. Allen Beteiligten ist wichtig, die vorhandenen Potentiale der Region zu nutzen: Lebendige Vereinskultur, Naturerfahrung und Gemeinschaftssinn. Nach dem Spirituellen Sommer sind die Pläne für ein Festival zur Verbundenheit das nächste große Projekt des fach- und regionsübergreifenden Netzwerks. Es wird dabei von der LWL-Kulturstiftung, der Evangelischen Stiftung Protestantismus, Bildung und Kultur und den fünf Kreise in Südwestfalen unterstützt. Weitere Informationen unter www.wege-zum-leben.com.
Pressekontakt und Information
Netzwerk „Wege zum Leben. In Südwestfalen.“
Susanne Falk, Poststr. 7 57392 Schmallenberg, 02721-840335 oder 02972-9740-17
info@wege-zum-leben.com, www.wege-zum-leben.com