Die unscheinbaren Heiligen des Alltags

30. Oktober 2021
Bad Fredeburg
Wort zum Sonntag

Am Montag feiern wir Allerheiligen. Also wirklich alle Heiligen. In der Beschreibung des Feiertages wird darauf hingewiesen, dass dies ein Gedenktag für die bekannten und die unbekannten Heiligen ist. Wenn man an bekannte Heilige denkt, haben wir meist ChristenInnen vor Augen, die Übermenschliches geleistet haben. Katholische Superfrauen und -Männer mit einer herausragenden Lebensleistung, die nach ihrem Tod verehrt wurden und denen noch in jüngster Zeit medizinisch unerklärbare Heilungswunder zugeschrieben wurden.

Doch dann gibt es ja noch die vielen Unbekannten, die keinen jahrzehntelangen Heiligsprechungsprozess durchlaufen haben. Die unscheinbaren Heiligen des Alltags.

Denn heilig kommt von heil. Und es gibt so viele, die sich dafür einsetzen und etwas tun, damit andere Menschen heil werden an Körper und Seele.

Ich bin sehr dankbar, dass es diese Personen gibt. Und ich bin mir sicher, dass wir alle tagtäglich aufs Neue für andere zu solchen Menschen werden können.

Zum Beispiel, indem wir eine Lebensweisheit der Heiligen Mutter Teresa in die Tat umsetzen: „Es geht nicht darum, wie viel wir tun, sondern darum, dass wir es mit Liebe tun.“

Viele Grüße an die unbekannten Heiligen, die diese Zeilen jetzt gerade lesen und ein gesegnetes Allerheiligenfest wünscht Ihnen

Manuel Kenter, Gemeindereferent im Pastoralen Raum Schmallenberg-Eslohe