Wort zum Sonntag

Gesucht wird… ein Mensch!

Monika Winzenick

Gesucht wird… ein Mensch. Ja, schön und gut. Welcher Mensch wird denn gesucht? Ich lebe mit mehreren Millionen Menschen auf diesem Planeten Erde. Welcher Mensch wird bitteschön denn gesucht?

Gesucht wird… ein Mensch, der vor 2000 Jahren gelebt hat. Ich kenne nur seinen Namen: Jesus. Er wurde vielleicht um das Jahr 4 vor unserer Zeitrechnung geboren im heutigen Palästina. Er starb einen qualvollen Tod am Kreuz. Und wie hat er gelebt? Was für einen Beruf hat er erlernt und ausgeübt? Hatte er Familie? Hatte er Freunde? Was waren seine Träume? Wovor hatte er Angst? Man sagt über ihn, er sei ganz Mensch gewesen und ganz Gottes Sohn. Ich weiß nur, was die Evangelien über ihn berichten: Mit ca. 30 Jahren zog er mit Freunden und Freundinnen durch Israel und verkündete den Menschen die Liebe Gottes. Er lebte aus einer ganz besonderen Beziehung zu Gott, so dass er ihn sogar zärtlich „Vater“ nennen konnte. Er begegnete Frauen und Männer auf Augenhöhe. Er begegnete ihnen ohne Vorurteile und ohne Forderungen. Er berührte Menschen, um sie „heil zu machen“. Ja, es lag ihm an der Heilung des ganzen Menschen an Leib und Seele. Ich glaube, dass er sein Leben voller Leidenschaft für Gott und die Menschen lebte. Dafür ging er sogar in den Tod ans Kreuz und Gott hat ihn auferweckt.

Und was hat das alles mit mir heute zu tun? Für mich kann Jesus so etwas wie ein Wegweiser sein in unserer immer komplexeren Welt, in der das Geld und die Wirtschaftlichkeit über dem Menschen stehen.

Wenn Sie einen anderen, neuen Zugang zu Jesus suchen, dann lade ich Sie herzlich ein, die Ausstellung „Mensch Jesu“ zu besuchen, die ab 7. Dezember bis kurz vor Weihnachten in der St. Alexander Kirche in Schmallenberg zu sehen ist.

Monika Winzenick, Schmallenberg, Gemeindereferentin im Pastoralverbund Schmallenberg-Eslohe