Spiritueller Sommer

Die Sauerland-Seelenorte

© Klaus-Peter Kappest

Inspirierende Plätze an wunderschönen Wanderwegen: Ihr hochwertiges Wegesystem ist vorbildlich, ihr versierter Service hervorragend. Nun erschließt die Qualitätsregion der Sauerland-Wanderdörfer mit den Sauerland-Seelenorten eine weitere Dimension des Wanderns für ihre Gäste. Es sind Oasen lebendiger Stille, die die Wanderer entlang bekannter Routen und versteckter Pfade entdecken können. Anlässlich der ITB werden sie am 6. März erstmals in einem Magazin präsentiert. 

Die Sauerland-Seelenorte – das sind Felsen und Steinbrüche, Kirchen und Bergkuppen, mächtige Bäume und unterirdische Grotten, Seen und Täler. 43 Orte, über das ganze Sauerland verteilt. Sie wurden ausgewählt, weil sie besonders beeindruckend sind und für die Menschen in ihrer Umgebung eine besondere Bedeutung besitzen. Nicht nur heute, sondern auch schon zu früheren Zeiten. Sie berühren die Menschen emotional, geistig und spirituell. Sie rufen starke Resonanzen hervor. Es sind Orte, zu denen die Menschen wandern und wo sie abschalten können. Zu sich kommen. Die Ruhe genießen. Inspiriert werden. Neue Einsichten gewinnen. Und auch wenn jeder Seelenort seine eigene Geschichte erzählt, gibt es eine Qualität, die alle verbindet: Lebendige Stille. Fernab des Straßenlärms gelegen, sind sie Oasen der Ruhe und die Wanderer sind eingeladen, sie in Stille und mit offenen Sinnen und Herzen zu erleben. Wer hier verweilt, tritt aus dem hektischen Alltag heraus, kann sich öffnen, entschleunigen und zu sich kommen. Und so unterschiedlich die Orte auch sind, es verbindet sie eine ähnliche, inspirierende Energie. „Diese Orte haben die Menschen in der Region immer wieder berührt und tun es bis heute“, erläutert Wanderexpertin Sabine Risse von den Sauerland-Wanderdörfern. „Indem wir 43 dieser inspirierenden Orte zusammentragen und in einem Projekt bündeln, zeichnen wir eine Art Landkarte mit neuen Anziehungspunkten für unsere Besucher.“ Sie liegen – gut erreichbar über die Wanderwege in der Region – in Brilon, Diemelsee, Eslohe, Hallenberg, Kirchhundem, Lennestadt, Medebach, Olsberg, Schmallenberg, Willingen und Winterberg, jenen Kommunen, die sich zu den Sauerland-Wanderdörfern, der ersten und größten zertifizierten Qualitätsregion Wanderbares Deutschland zusammengetan haben.

Benannt und empfohlen wurden sie von den Menschen in der Region, die sie am besten kennen: In einem Projekt, das mit Geldern aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wurde, haben sich Wanderer, Künstler, Naturschützer, Landschaftscoaches, engagierte Akteure aus den Kirchen und der Heimatarbeit, Gastgeber und Tourismus-Fachleute zusammengengefunden. Gemeinsam haben sie jene Orte ausfindig gemacht, die den Einheimischen schon lange – manche seit Jahrhunderten – wertvoll sind. Orte, an denen sie Stille, Alltagsferne, Freiheit, Gelassenheit und Inspiration erleben. An die sie gehen, wenn sie Trost oder Ermutigung brauchen. Orte, die ihre ganz persönlichen Plätze der Freude und Dankbarkeit sind.

Ins Leben gerufen haben dieses Projekt die Sauerland-Wanderdörfer unter der Federführung von Hubertus Schmidt vom Schmallenberger Sauerland Tourismus und Rüdiger Strenger vom Tourismus Brilon-Olsberg sowie die Qualitätsgastgeber der „Sauerländer Wandergasthöfe“. Begleitet haben es die Kulturwissenschaftlerin Susanne Falk und das Netzwerk „Wege zum Leben. In Südwestfalen“.

Die Geschichten
Von den Qualitäten, die die Sauerland-Seelenorte verbinden, aber auch von der Essenz eines jeden Ortes erzählt Michael Gleich in dem zur ITB 2019 erscheinenden Magazin „Sauerland-Seelenorte. Ankommen. Bei dir.“ Der weitgereiste Berliner Journalist, Buchautor und Moderator stammt aus dem Sauerland, hat als 19-Jähriger seine Heimat verlassen und kehrte für diesen Reisebericht als Wieder- und Neuentdecker wieder dorthin zurück. Er hat sich wandernd auf die Spur der Sauerland-Seelenorte begeben und war selbst von der Fülle an Eindrücken überrascht, die ihm einen ganz neuen Blick auf seine alte Heimat eröffneten. Seine Leserinnen und Leser nimmt er mit auf eine sinnliche und sinnstiftende Reise, erzählt ihnen von seinen Erlebnissen an den verschiedenen Orten und lädt sie dazu ein, dort ganz persönliche Erfahrungen zu machen.

Die Sauerland-Seelenorte entdecken
Öffnen, Aufnehmen, Staunen, Nachspüren, sich inspirieren lassen, dafür sind die Sauerland- Seelenorte gedacht. Wanderern, die sie erschließen möchten, geben die Sauerland- Wanderdörfer im Magazin eine Anleitung zum achtsamen Begehen und Entdecken dieser Orte an die Hand.

Zusätzlich zum Magazin erscheint im Spätsommer für jedes der Sauerland-Wanderdörfer ein Extraheft mit weiteren Seelenorten-Geschichten von Michael Gleich, Bildern des renommierten Fotografen Klaus-Peter Kappest sowie Wander- und Einkehrtipps.

„Die Sauerland-Seelenorte sind wie eine Einladung, das Wandern neu zu denken, neu zu erleben“, fasst Sabine Risse zusammen. „Der Weg ist immer das Ziel, doch es lohnt sich, die gewohnten Pfade zu verlassen und abseits der Spur neue Erfahrungen zu machen.“

Weitere Informationen: www.sauerland-seelenorte.de & www.sauerland-wanderdoerfer.de

Das Magazin können Sie sich hier anschauen!

© Schmallenberger Sauerland-Tourismus Foto: Klaus-Peter Kappest